Rückblick Krabbelstubenjahr 2012/13

 

... und wieder geht ein Krabbelstubenjahr zu Ende...

Die letzten Monate vergingen sehr rasch und wir feierten wieder ein gemütliches Sommerfest am Ponyhof JÖRI.
Nach einer Rückschau über das Geschehen des letzten Jahres, grillten wir bei sehr schönem Wetter Würstel am Lagerfeuer. Die Kinder konnten Ponyreiten oder die Kleintiere streicheln und füttern.
Mit einem lachenden aber auch einem traurigen Auge verabschiedeten wir wieder ein paar Kinder, die nun in den Kindergarten wechseln: Alles Gute, liebe Johanna, Emilia, Ella, Leo und Philip!

Es gibt Menschen, die treten in unser Leben und begleiten uns für eine Weile. Manche bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unserem Herzen.
(unbekannt)



Impressionen aus dem Krabbelstuben-Alltag

Wesentlich ist, dass das Kind möglichst viele Dinge selbst entdeckt.
Wenn wir ihm bei der Lösung aller Aufgaben behilflich sind, berauben wir es gerade dessen, was für seine geistige Entwicklung das Wichtigste ist.
Ein Kind, das durch selbständige Experimente etwas erreicht, erwirbt ein ganz andersartiges Wissen als eines, dem die Lösung fertig geboten wird.

Emmi Pikler

 

"Kinder sollten mehr spielen,
als viele Kinder es heutzutage tun.
Denn, wenn man genügend spielt,
solange man klein ist,
dann trägt man Schätze mit sich herum,
aus denen man später
sein ganzes Leben lang schöpfen kann.
Dann weiß man, was es heißt,
in sich eine warme, geheime Welt zu haben,
die einem Kraft gibt,
wenn das Leben schwer ist."

Astrid Lindgren

 



Experimente mit Licht und Schatten

Bereits früh beginnen Kinder, Licht und Schatten zunehmend bewusst wahrzunehmen und reagieren darauf.
Weder Licht noch Schatten lassen sich dabei richtig erfassen oder begreifen. Aus dem offensichtlichen Vorhandensein wie dem gleichzeitigen Nicht-Vorhandensein ergibt sich ein besonderer und spannender Konflikt, den es zu untersuchen gilt.

Ausgehend vom Martinsfest in der Krabbelstube erforschen die Kinder verschiedene Lichtquellen und experimentieren mit Leuchttisch, Overhead und Taschenlampen.
Verschieden farbige Lichterketten schmücken unsere Höhlen und Rückzugsbereiche und schaffen so gemütliche Plätze in der Vorweihnachtszeit…


Erste Erfahrungen mit dem Material Ton

Das Kind hat ein genetisch angelegtes Bedürfnis, unermüdlich mit dem eigenen Körper, mit Dingen und Materialien experimentierend, entdeckend, erforschend zu hantieren (Explorationsspiel).
Durch aktives, lustvolles Begreifen, Fühlen, Tasten, Probieren entwickelt sich die äußere Welterfahrung des Kindes. Zugleich wird das hervorragende Werkzeug der Weltaneignung permanent weiterentwickelt: das menschliche Gehirn.
Fehlen Reizangebote, Lern- und Erlebnismöglichkeiten, bleibt das Kind in seiner ganzheitlichen Entwicklung zurück...